Die neue Besetzung wurde am 29.06.26 geräumt und am 30.06.26 wurde der Wald erneut besetzt.

In einer Blitzaktion wurde die neue Besetzung am 29.06.26 um 17 Uhr geräumt ohne triftige Gründe.

Zuvor wurde ohne Information der Öffentlichkeit eine Allgemeinverfügung erlassen, die Versammlungen im Langmattenwäldchen untersagten, wegen angeblicher Gefahr durch herabfallende Äste oder Waldbrandgefahr. Dies wirkt aber fingiert, da es in der Nacht zuvor geregnet hatte. Diese Räumung ist ein Verstoß gegen die im Grundgesetz verankerte Versammlungsfreiheit!

Jedoch haben schon am nächsten Morgen , den 30.06., Aktivisti die Besetzung fortgesetzt. Die Strukturen wurden leider am 04.07.26 von der Polizei vollends zerstört.

Anstelle Bäume aus Hitzeschutzgründen zu erhalten, werden Menschen, die sich für Bäume einsetzen, kriminalisiert. Wir haben gerade eine extreme Hitzewelle erlebt. Aus Klimaschutzgründen sollte alte Bäume unbedingt erhalten bleiben. Gerade für die zukünftigen Bewohner des Stadtteils wird der Wald in Zukunft zur Kühlung essentiell sein. Das Langmattenwäldchen weiter zu verkleinern, gefährdet das gesamte Wäldchen, da nur die Bäume am Waldrand sich an die Waldrandlage angepasst haben.

Daher bitten wir dringen die Stadt Freiburg umzuplanen und die Erschließungsstraße um den Wald herum zu planen und später in den darauffolgenden Bebauungsplänen auf die Townhouses zu verzichten.